Die Grundausbildungsgruppe

Während in der Jugendgruppe erste Themen für das Helferleben gelehrt werden, vertiefen und vervollständigen die Schülerinnen und Schüler der Grundausbildungsgruppe die Themen der Grundausbildung. Hierbei geht es um erweitertes technisches Verständnis, sowie das Arbeiten mit schweren Gerätschaften wie dem hydraulischen Rettungssatz (Schere und Spreizer), dem Motortrennschleifer oder der Wasserpumpe.

Mit dem Eintritt in die Grundausbildungsgruppe fangen die Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Klasse an, sich auf die Grundausbildung vorzubereiten. Dabei erlernen sie alles, was sie später in der Bergungsgruppe wissen müssen, um auf Einsätzen mitwirken zu können. 

 

Sobald die heranwachsenden Helferinnen und Helfer das 16. Lebensjahr vollendet haben, die körperlichen Kriterien erfüllen und sich in allen Inhalten sicher fühlen, können sie sich für einen Termin für die Grundausbildung anmelden. Hierbei gibt der Landesverband HHMVSH (Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig Holstein) pro Jahr zwei Termine aus, an denen Prüflinge aus dem gesamten Landesverband ihre Grundausbildung absolvieren können. Wenn sich eine Schülerin oder ein Schüler zum Antritt der Grundausbildungsprüfung bereit erklärt, werden diese in den letzten Monaten vor der Prüfung exzessive Hilfe und Vorbereitung im Stützpunkt erfahren, um das Bestehen der Grundausbildungsprüfung zu gewährleisten.

Nach der gemeisterten Grundausbildungsprüfung können die nun vollständig ausgebildeten Helferinnen und Helfer der Bergungsgruppe beitreten und bei Einsätzen mitwirken.